Dinslaken
Dinslaken, Germany

Proctor-Versuch in Dinslaken: Verdichtungskontrolle nach DIN 18127

Ein Neubaugebiet in Dinslaken-Hiesfeld, bindiger Sand unterhalb der Mutterbodenschicht. Der Bodengutachter fordert einen Verdichtungsgrad von 98 Prozent der einfachen Proctordichte, bevor die Streifenfundamente betoniert werden dürfen. Genau hier setzt der Proctor-Versuch an. Ohne diese Laboruntersuchung bleibt jede Ausschreibung für den Erdbau unvollständig, denn die Referenzdichte ist der Maßstab für jede spätere Kontrolle mit der Sandkegel-Dichte auf der Baustelle. Wir lassen die Versuche in einem nach DIN 18127 arbeitenden Labor durchführen und betreuen den gesamten Prozess von der Probenahme bis zur Auswertung. Das spart Bauleitern in Dinslaken wertvolle Tage, weil die erforderlichen Kennwerte für die Verdichtungsanforderung direkt an den Erdbaubetrieb übermittelt werden.

Die Proctordichte ist nicht nur eine Zahl im Bodengutachten – sie ist der vertraglich geschuldete Sollwert für den lagenweisen Einbau.

Angewandte Methodik in Dinslaken

Dinslaken liegt am östlichen Rand des Niederrheinischen Tieflands, die quartären Ablagerungen bringen hier eine enorme Bandbreite an Bodentypen mit sich – von gut verdichtbaren Terrassensanden bis zu schwierigen Auelehmen mit organischen Beimengungen. Der modifizierte Proctor-Versuch nach DIN 18127 ist für Bauvorhaben in diesem heterogenen Untergrund oft die einzig sinnvolle Referenz, da er mit höherer Verdichtungsenergie arbeitet und realistische Bedingungen für moderne schwere Walzenzüge simuliert. Bei Verkehrswegebau im Gewerbegebiet Bucholtwelmen oder auch für den Neubau von Regenrückhaltebecken kombinieren wir die Proctordaten mit einer Korngrößenanalyse, um die Verdichtbarkeit des anstehenden Materials zuverlässig zu klassifizieren. Die Probenentnahme erfolgt repräsentativ aus der später eingebauten Schicht, sodass wirklich das Material geprüft wird, das auf der Baustelle ankommt.
Proctor-Versuch in Dinslaken: Verdichtungskontrolle nach DIN 18127
Proctor-Versuch in Dinslaken: Verdichtungskontrolle nach DIN 18127
ParameterTypischer Wert
NormgrundlageDIN 18127:2012-09
VersuchstypenEinfach (1,0 MN·m/m³) / Modifiziert (2,7 MN·m/m³)
PrüfzylinderDurchmesser 100 mm oder 150 mm
Schlagzahl pro SchichtA: 25 / B: 22 / C: 11
Schichtenanzahl3 (einfach) oder 5 (modifiziert)
FeuchtigkeitsstufenMindestens 5
ErgebnisdarstellungVerdichtungskurve mit Proctordichte ρPr und optimalem Wassergehalt wPr

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Kritische Bodenfaktoren in Dinslaken


Die DIN 18127 schreibt ein strenges Prüfverfahren vor, und in Dinslaken mit seinen wechselnden Bodenverhältnissen entlang der Emscher und des Rotbachs kann eine fehlerhafte Proctordichte fatale Folgen haben. Wird bei einem bindigen Auelehm versehentlich der einfache statt des modifizierten Versuchs angesetzt, erscheint die erreichte Proctordichte auf dem Prüfprotokoll ungewöhnlich niedrig. Die Baustelle läuft dann Gefahr, dass der Erdbaubetrieb den geforderten Verdichtungsgrad faktisch nicht erreichen kann – obwohl der Boden korrekt eingebaut wurde. Solche Diskrepanzen führen zu Bauverzögerungen, Nachtragsverhandlungen und im schlimmsten Fall zu Setzungsschäden an der Oberbaukonstruktion. Wir sichern gegen dieses Risiko ab, indem bereits die Probenahme durch einen erfahrenen Techniker erfolgt, der die Bodenansprache vor Ort vornimmt und das Prüfverfahren mit dem Baugrundgutachter abstimmt.

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Anwendbare Normen: DIN 18127:2012-09 – Baugrund, Untersuchung von Bodenproben – Proctorversuch, DIN EN 13286-2 – Ungebundene und hydraulisch gebundene Gemische – Laborverfahren zur Bestimmung der Trockendichte, ZTV E-StB 17 – Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau, TP BF-StB, Teil B 11.1 – Proctordichte im Erdbau

Unsere Leistungen

Unser Leistungsspektrum rund um den Proctor-Versuch deckt die gesamte Prozesskette ab – von der fachgerechten Probenahme bis zur Einweisung des Erdbaupersonals in die Prüfergebnisse. Wir arbeiten in Dinslaken mit einem festen Netzwerk aus zertifizierten Laboren und Baugrundsachverständigen.

Proctor-Versuch einfach und modifiziert

Durchführung beider Versuchsvarianten nach DIN 18127 inklusive Ermittlung der Verdichtungskurve und des optimalen Wassergehalts. Die Probenaufbereitung erfolgt für bindige und nichtbindige Böden getrennt nach Korngröße.

Probenahme und Transport

Entnahme gestörter Bodenproben aus dem Baukörper oder der Liefercharge unter Beachtung der Mindestprobemasse. Wir organisieren den Transport zum Labor innerhalb von 24 Stunden, damit keine Feuchtigkeitsverluste das Ergebnis verfälschen.

Auswertung und Baustellenfreigabe

Aufbereitung der Laborergebnisse als prüffähiges Protokoll für den Bauherrn. Auf Wunsch koordinieren wir die direkte Kommunikation mit dem Erdbaulabor, das die Verdichtungskontrollen auf der Baustelle durchführt.

FAQ


Was kostet ein Proctor-Versuch in Dinslaken?

Für einen einzelnen Proctor-Versuch nach DIN 18127 müssen Sie mit einem Preis zwischen 100 und 200 Euro rechnen, abhängig davon, ob es sich um die einfache oder die modifizierte Variante handelt und ob die Probenahme bereits inbegriffen ist. Bei größeren Projekten mit mehreren Bodenchargen bieten wir Staffelpreise an.

Wann muss der modifizierte statt des einfachen Proctor-Versuchs durchgeführt werden?

Der modifizierte Proctor-Versuch ist immer dann anzuwenden, wenn auf der Baustelle schwere Verdichtungsgeräte mit hoher Flächenlast zum Einsatz kommen, was bei Straßenbauprojekten oder großen Gewerbebauten in Dinslaken fast immer der Fall ist. Die Entscheidung trifft aber letztlich der Bodengutachter auf Basis der Ausschreibung.

Wie lange dauert die Durchführung eines Proctor-Versuchs?

Die reine Laborarbeit dauert etwa einen Arbeitstag, doch die Trocknung der fünf Feuchtigkeitsstufen für die Verdichtungskurve benötigt zusätzliche Zeit. In der Regel liegen die Ergebnisse drei bis vier Werktage nach Probeneingang vor.

Können Sie die Proben direkt auf der Baustelle in Dinslaken entnehmen?

Ja, wir übernehmen die Probenahme vor Ort. Unser Techniker fährt die Baustelle im Kreis Wesel an, entnimmt die Probe aus der relevanten Schicht und dokumentiert die Bodenansprache. Das ist besonders wichtig, weil die Zuordnung zum richtigen Homogenbereich sonst später nicht mehr nachvollziehbar ist.

Welche Mindestmenge an Bodenmaterial wird für den Versuch benötigt?

Für einen Proctor-Versuch benötigen Sie je nach Größtkorn etwa 20 bis 40 Kilogramm gestörtes Material. Bei grobkörnigen Böden mit Kiesanteil entsprechend mehr. Wir sagen Ihnen nach einer kurzen Bodenansprache genau, wie viel Material wir ins Labor mitnehmen müssen.

Abdeckung in Dinslaken